Babyphone Apps – eine gute Alternative?

Apps haben mittlerweile in allen Lebensbereichen Einzug erhalten. Dazu gehört auch die Betreuung eines Babys. Babyphone-Apps tragen dazu bei, die Sicherheit eines Kindes zu erhöhen und den Eltern ein beruhigendes Gefühl zu vermitteln. Allerdings stellt sich für manche von ihnen die Frage, ob eine App wirklich ausreichend ist, oder ob ein echtes Babyphone nicht vielleicht doch mehr Vorteile bietet. Der folgende Artikel soll dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Die Vorteile von Babyphone-Apps

Ein wichtiger Vorteil für viele Eltern liegt darin, dass eine App vergleichsweise preisgünstig ist. Sie ist in den meisten Fällen eine Kauf-App, die für einige wenige Euro angeboten wird. Die Anschaffung von Hardware entfällt, wenn im Haushalt bereits zwei Empfangsgeräte (zwei Smartphones) vorhanden sind. Außerdem sind viele Apps hochmodern und bieten einen interessanten Funktionsumfang. Für leidenschaftliche Smartphonebenutzer sind sie eine selbstverständliche Weiterentwicklung, bei der das Smartphone ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet erhält.

 

Die Nachteile

Bei der Verwendung von Babyphone-Apps besteht das Risiko, dass es zu Verbindungsabbrüchen kommt, die von den Eltern nicht bemerkt werden. Zum Beispiel kann die App vom System beendet werden, ohne dass sie eine entsprechende Mitteilung an das Empfangsgerät endet. Nicht wenige Smartphones entladen sich sehr schnell, sodass es passieren kann, das sich das Gerät ausschaltet – ebenfalls ohne die Versendung einer Warnung. Außerdem ergibt sich eventuell eine höhere Strahlungsbelastung für das Baby, als es bei dem Endgerät eines Babyphones der Fall wäre.

 

Empfehlenswerte Apps

1. Babyphon (Baby Monitor) für Android

Hierbei handelt es sich um eine App, die ausnahmsweise nur ein Smartphone voraussetzt. Sie ist bei Bedarf in der Lage, selbstständig eine in ihr gespeicherte Nummer anzurufen. Diese kann auch zu einem Smartphone mit einem anderen Betriebssystem oder zu einem Festnetz-Anschluss gehören. Babyphon (Baby Monitor) benötigt keine Internetverbindung. Ihr Prinzip beruht darauf, dass die Eltern ein (selbst gesungenes) Schlaflied in der App speichern. Verzeichnet sie Unruhe, die über einen ausgewählten Geräuschpegel hinausgeht, spielt sie das Lied ab. Lässt sich das Kind hierdurch nicht beruhigen, wird die hinterlegte Nummer angerufen.

Baby Monitor im Android Play Store

 

2. BabyPhone Duo für iOS

Diese App benötigt zwei iOS-Geräte. Eines liegt beim Baby, das andere ist das Empfangsgerät für die Eltern. Werden Geräusche des Kindes (zum Beispiel Weinen) verzeichnet, gibt es einen Alarm auf dem Empfangsgerät. Danach schaltet sich die Videofunktion ein, die es erlaubt, das Kind zu sehen und mit ihm zu sprechen.

BabyPhone Duo im Itunes Store

 

3. Dormi Babyfon für Android

Auch bei Dormi sind zwei Endgeräte nötig; in diesem Fall müssen es solche mit Android-Betriebssystem sein. Hier sind in jedem Monat vier Stunden kostenlose Nutzung möglich. Außerdem gibt es für Eltern die Möglichkeit, ihr Kind immer zu hören – auch dann, wenn es keine Geräusche über dem Schwellenwert von sich gibt. Damit wirkt die App besonders zuverlässig. Auch hier existiert eine Sprechfunktion, über die beruhigend auf das Kind eingewirkt werden kann.

Dormi Babyfon im Android Play Store

 

Babyphone oder Babyphone-App – was ist empfehlenswert?

Grundsätzlich müssen Eltern selbst entscheiden, welche der beiden Lösungen die für sie beste ist. Bei der Verwendung von Apps ist es wichtig, auf die ausreichende Energieversorgung des Smartphones zu achten. Es wird empfohlen, das Telefon am Stromanschluss zu belassen und es einige Meter entfernt vom Baby abzulegen. Auf diese Weise soll die Sicherheit für das Kind erhöht werden.