Das Babyphone – wenn Eltern und Baby beruhigt schlafen

Stellt sich Nachwuchs ein, beginnt für die werdenden Eltern eine spannende Zeit. Die Schwangerschaft ist geprägt von intensiven Gefühlen, wie Vorfreude und Neugier auf das ungeborene Kind. Der Bauch wächst und mit ihm nicht nur Glücksgefühle, sondern auch die Fragen, was man tun kann, damit das Baby auch nach der Geburt wohl behütet aufwachsen kann. Das Kinderzimmer wird liebevoll eingerichtet, was mit allerlei Anschaffungen einhergeht. Viele Eltern stellen sich zu dem Zeitpunkt die Frage, welche Dinge der Nachwuchs benötigt, um gut durch die ersten Lebensjahre zu kommen. Hoch oben auf der Einkaufsliste steht oft das Babyphone. Frischgebackene Eltern wollen keinen Mucks von ihrem kleinen Neugeborenen verpassen – aus gutem Grund. Nach der Geburt wird die Bindung zwischen den Eltern und dem Baby weiter gefestigt. Da ist der Wunsch, für das Neugeborene stets da sein zu wollen selbstverständlich. Inwieweit kann ein Babyphone da helfen? Lohnt sich die Investition oder können Mama und Papa ruhigen Gewissens auf eine Babyphoneanlage verzichten?

 

Warum ein Babyphone für Eltern und Kind sinnvoll ist

Sinnvoll ist ein Babyphone, damit Mutter und Kind zur Ruhe kommen können. Mütter haben instinktbedingt ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit. Sie wollen zu jeder Zeit sicher sein, dass es ihrem Nachwuchs gut geht. Allerdings braucht die Mutter, wie ihr Kind Ruhephasen, um sich erholen zu können, um Kraft zu tanken. Ein Babyphone kann hier Abhilfe schaffen. Oftmals beruhigt es Mütter, wenn sie durch ein Babyphone sicher sein können, ihr Baby nicht zu überhören.

Anfangs schläft das Neugeborene oft bei den Eltern mit im Schlafzimmer und solange sich ein Elternteil während Babys Schlafenszeit im Zimmer aufhält, gibt es keinen Grund dort ein Babyphone einzusetzen. Allerdings kommt es häufig vor, dass die Eltern nicht gemeinsam mit dem Säugling schlafen gehen. Sicher, das Baby wird sanft in den Schlaf begleitet, doch wenn es schläft, warten auf Mama und Papa oft noch Aufgaben im Haushalt oder sie lassen den wohl verdienten Feierabend gemeinsam auf der Terrasse ausklingen.

Auch, wenn die Wohnsituation sich auf eine Etage erstreckt und die eigenen vier Wände „nur“ 80 qm haben, kann ein Weinen des Babys ungewollt überhört werden. Nicht jedes Kind schreit, so laut es kann um Mama oder Papa darauf aufmerksam zu machen, dass es zum Beispiel die Windel durchnässt hat. Dabei ist gerade im ersten Lebensjahr wichtig, die Bedürfnisse des Babys zeitnah zu stillen. Nur so bildet es gesundes Urvertrauen aus. In solchen Situationen ist ein Babyphone hilfreich. Es verhilft allen zu ihrem Recht: Mama und Papa können sich um die Widrigkeiten der Erwachsenenwelt kümmern ohne die Bedürfnisse des Nachwuchses aus dem Ohr zu verlieren.

Ohnehin schläft das Baby über kurz oder lang nicht mehr mit im Schlafzimmer der Eltern sondern im eigenen Kinderzimmer. Ein ganz normaler Prozess der Abnabelung, des Wachsens, beginnt. Damit Mama und Papa während Babys Schlafenszeit nicht durch die Wohnung schleichen müssen oder den Fernseher auf Lautstärke Flüsterton runter Regeln müssen, bietet es sich an, die Tür zum Kinderzimmer geschlossen zu halten. Gerade schreckhafte Babys, welche nur schwer in einen tiefen Schlaf finden, profitieren von der geschlossenen Kinderzimmertür.

 

Schadet die Strahlung des Babyphones dem Kind?

Der Sinn eines Babyphones liegt bekanntlich darin, den eigenen Nachwuchs per Empfangsgerät über viele Meter hinweg, gar bis ins Nachbarhaus hören zu können. Das Babyphone erhält seine Reichweite durch Funkwellen. Gerade diese Funkwellen stehen immer wieder unter Beobachtung, oftmals auch unter Kritik. Dass Eltern sich um die Gesundheit ihres Kindes Gedanken machen, ist verständlich. Doch gefährdet Babyphone Strahlung die Gesundheit des Babys? Oder ist die Nutzung unbedenklich und so manche Berichterstattung bloße Panikmache? Schließlich konnte bisher kein Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung, wie sie von Handys, Mikrowellen oder Babyphone ausgehen, und der Entstehung von Erkrankungen nachgewiesen werden.

Da ein Babyphone aus guten Gründen zur Grundausstattung in den Kinderzimmern zählt, ist es eines der Ziele dieser Webseite, den Eltern die Verunsicherung über die vermeintliche Strahlenbelastung ausgewählter Produkte zu nehmen. In manchen Berichten ist unter anderem die Rede von krebserregender Strahlung, was beängstigend wirkt und Eltern vor die Abwägung von Nutzen eines Babyphones und Gefährdung der gesunden Entwicklung des Kindes stellt. Eine gute Nachricht ist, dass nicht jedes Gerät Grund zur Sorge bietet. Im Gegenteil, es gibt Babyphones, welche nach gutem Gewissen in Babys Nähe eingesetzt werden können. Außerdem verringert die richtige Handhabung ein eventuell vorhandenes Risiko. Worauf beim Kauf geachtet werden sollte, Vergleichsberichte unterschiedlicher Hersteller sowie Tipps zur unbesorgten Nutzung finden Sie hier.

 

Sind Babyphone-Apps eine echte Alternative?

Diese Frage stellen sich Eltern in Zeiten, in denen es für fast alles eine passende App gibt immer häufiger. Der Grund liegt auf der Hand, ein app-taugliches Smartphone lässt sich in jedem Haushalt finden und die Auswahl im Appstore ist groß. So gibt es Software mit oder ohne Videoüberwachung, Bewegungsmelder und weiteren Funktionen.  Ein Babyphone muss dagegen oft erst angeschafft werden. Zudem hat man sein Handy auch außerhalb der eigenen vier Wände immer griffbereit. Egal ob bei den Schwiegereltern oder im Urlaub, die Babyphoneapp ist verfügbar und kann über Babys Schlaf wachen.

Bei näherem Hinsehen erweist sich die Babyphone App allerdings nur bedingt als Alternative für ein Babyphone. Eine App kann als Ergänzung zum klassischen Babyphone hilfreich sein, doch stellt sich bei jeder Nutzung immer die Frage nach dem Mobilfunknetz. Wie gut ist der Bereich in dem die App zum Einsatz kommen soll abgedeckt? Welche Kosten kommen auf den Nutzer zu? Schließlich braucht es für die App sowohl das Smartphone an Babys Bett, als auch ein Handy oder Telefon, welches jeder Zeit für eingehende Geräusche empfangsbereit ist. Und die Frage nach der Belastung durch Strahlung stellt sich hier ebenso, wie bei klassischen Babyphones. Wobei Experten die Handystrahlung als risikoreicher einstufen, da Smartphones nun einmal nicht nach den gleichen Sicherheitskriterien hergestellt werden, wie es bei Babyphones der Fall sein muss. Auch hier gibt es einige Tipps, wie Eltern die Belastung minimieren können.

 

Gut getestet: Stiftung Warentest und Ökotest überprüfen Babyphones

Sowohl Stiftung Warentest als auch Ökotest haben sich dem Sicherheitsbedürfnis von Eltern angenommen und Babyphones auf Herz und Nieren geprüft. Ein wichtiges Kriterium des Babyphone Test war bei beiden eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Strahlenbelastung in den Blick zu nehmen. Außer den Umwelteigenschaften wie Verarbeitung, Strahlung und Stromverbrauch, spielte die Übertragungsleistung der einzelnen Geräte eine wichtige Rolle. Schließlich wollen Eltern wissen, wie zuverlässig die angegebene Reichweite der Babyphones eingehalten wird und wie störanfällig die Übertragung der Geräusche aus dem Kinderzimmer ist. Auch die Handhabung verschiedener Babyphones wurde getestet. Für Eltern ist die Bedienungsfreundlichkeit im Alltag genauso entscheidend wie der Umfang an Funktionen. Das Babyphone sollte also den Anforderungen des täglichen Gebrauchs standhalten anstatt bei der Bedienung Kopfzerbrechen zu bereiten. Getestet wurden zudem technische Merkmale wie die Akkuleistung, der Frequenzbereich und die Ansprechschwelle.